Jubiläumstraining: 20 Jahre Karate und 10 Jahre Bonsai-Karate

20 Jahre Karatesparte / 10 Jahre Bonsaikarate. Ein guter Grund für ein Sondertraining, mit dem wir dieses doppelte Jubiläum mit unseren Karateka feierten. Eltern, Großeltern und Geschwister waren eingeladen bei den abwechslungsreichen Bewegungsspielen zuzusehen und mitzumachen. All unsere Altersgruppen zusammenzubringen, gemeinsam Spaß zu haben und unsere Gäste ins Training einzubeziehen, das war unser Ziel.

Gruppenbild der Karateka beim Jubiläumstraining

Nach Dirks einleitender Jubiläums-Begrüßungsrede (kurz, informativ und prägnant) ging es gleich los.

Spartenleiter Dirk fand (wie immer) die richtigen Worte.

Zum Aufwärmen starteten wir mit: „Klammerkrieger“, einem Wett-Hindernis-Laufspiel zweier Mannschaften. Es ging darum zuerst alle eigenen Wäscheklammern von der anderen Hallenseite zu holen und am „Klammerkrieger“ der Mannschaft zu befestigen.

Sensei Patrik und Sempai Jan waren scheinbar überall zugleich…

Anschließend gab es für unsere Gäste eine kleine Karate-Lektion. Die jüngeren Karateka brachten ihnen in einem Crashkurs den Zuki nahe. Getestet wurde das Ergebnis von Sensei Patrik mit einer großen Pratze. Da es dabei keine Verletzten gab, können die Kids recht zufrieden mit ihrer Arbeit sein.

Wenn Erwachsene von ihren Kindern lernen, geben sie sich erfahrungsgemäß besondere Mühe.
Die Kids wissen schon ganz gut, worauf sie achten müssen. Gerades Handgelenk, gute Körperhaltung, Rückzieher, gelenkschonende Ausführung, richtige Atmung u.s.w.

Beim folgenden Hindernislauf mit Abwerfen waren schon ein paar Eltern dabeigeblieben. Eine kurze Strecke mit wenigen Hindernissen galt es zu absolvieren. Am Ende noch eine Rolle auf der Mattenfläche, fertig. Zum Glück waren die Wurfgeschosse weich, denn „Kopftreffer“ waren ausdrücklich erlaubt. Ein Ausweichen war nicht möglich, zu viele Bälle kamen von beiden Seiten geflogen. Mit viel Tempo über die Strecke zu kommen, schien also die beste Strategie zu sein.

Seilspringen oder Wegducken, jedenfalls nicht vom Seil berührt werden, war das Ziel beim „Pendelseil“, welches mal hoch, mal tief die Mattenfläche passierte. Lässig oder auf „Nummer sicher“ gingen die Karateka an diese Aufgabe heran. Die Enge auf der Mattenfläche schulte dabei auch die gegenseitige Rücksichtnahme.

Gladiatorenkampf. Hierbei ließen die jüngeren Karateka ihre „Gladiatoren“ Schwimmnudel-gesteuert kämpfen. Abwehren ohne angetippt worden zu sein war den Gladiatoren nicht erlaubt. So wurde dieses Spiel für sie — zur Freude aller — leicht zur Abhärtungsübung.

Auch einige Eltern trauten sich, die Rolle des Gladiators zu übernehmen.

Kata laufen zu zweit, mal anders. Einer macht die Schritte, der andere Huckepack die Armtechniken.

Die Jury zeigte sich begeistert und vergab Bestnoten in Form von vielen Smileys.

Nun zum Mattenklatschen, einem großen Spaß für alle. Die Matte wurde dazu aufgerichtet, alle traten nah an die Matte heran und ließen sich schließlich mit der Matte / auf die Matte fallen. Im Training nutzen wir diese Übung gern als erstes Falltraining für die Jüngeren. Aber auch für die Größeren ist es, besonders als Wettkampf, eine beliebte Spieleinheit.

Auch Eltern und Geschwister probierten unser „Falltraining“ mit viel Vergnügen aus.

Luftballons gehören zu einer Jubiläumsfeier einfach dazu.
Auch beim Luftballonspiel hielt es unser Publikum nicht auf den Bänken. Leere Zuschauerränge können richtig toll sein 🙂

Zuletzt noch eine kämpferische Einheit: Ross und Reiter, wer zuletzt noch oben sitzt, gewinnt.

Abschließend: Ein Sondertraining der Extraklasse!
Alle Altersgruppen „unter einen Hut“ zu bringen ist Sensei Patrik mit seinem Trainerteam wieder einmal sehr gut gelungen. Und unsere Gäste waren mittendrin dabei. Vielen Dank an alle Teilnehmer. Eine solch begeisterte Beteiligung wirklich aller Anwesenden macht uns als Trainer stolz und glücklich.